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Durchsuchungen bei Mitgliedern der Lausitzer Musikband „Confident of Victory“



Confident of Victory zusammen mit der Teenieband Prussian Blue auf dem Hammerfest 2005

In den Morgenstunden des 17. Januar wurden die Wohn- und Nebenräume sowie die Kraftfahrzeuge der Bandmitglieder „Confident of Victory“ in Senftenberg von Beamten des Staatsschutzes des LKA Brandenburg mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Frankfurt (Oder) und des Schutzbereiches Oberspreewald- Lausitz durchsucht. Das Verfahren wird durch die Staatsanwaltschaft Mannheim geführt.

 

Nach Ermittlungen des LKA Stuttgart und des PP Mannheim sollen die Bandmitglieder bei einem Skinhead- Konzert in Mannheim am 19. März 2005 volksverhetzende Titel gespielt und das Publikum zum Zeigen des Hitlergrußes und zu „Sieg Heil“ Rufen animiert haben.

 

Der durch „Confident of Victory“ zuletzt veröffentlichte Tonträger “F.N.A.B.“ (Freedom Nation und Blood) wurde am 4. Januar 2006 durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auf Antrag des LKA indiziert. Teile des Textes wurden als jugendgefährdend eingestuft.

 

Bei „Confident of Victory“ handelt es sich um ein Projekt der rechtsgerichteten Band “Sturm und Drang”. Die Mitglieder sind identisch.

 

Bei den Durchsuchungen konnten sieben PC, zwei Festplatten, weitere Datenträger, Fotos und Liedtexte sichergestellt werden.

 

Außerdem fanden die Beamten einen Nebelwurfkörper und den Zünder einer Übungshandgranate.

 

Die Bandmitglieder äußerten sich bisher nicht zu den Tatvorwürfen.

 

Quelle: Internetwache Brandenburg





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