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Rechtes Konzert in letzter Sekunde verhindert

In Wolfenbüttel sollte ein Konzert der Band "Kategorie C - Hungrige Wölfe" stattfinden. "Dieses Konzert wird es nicht geben", sagt Karl-Jürgen Heldt, Leiter des Polizeikommissariates Wolfenbüttel. Nach Hinweisen hat die Polizei dafür gesorgt, dass das Konzert abgesagt wurde.

 

Nach Angaben von Reinhard Koch, Leiter der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt in Braunschweig, zählten gewaltbereite Hooligans und rechtsextreme Jugendliche zu den Fans der Band. "Der Vermieter, der der Musikgruppe die Räumlichkeiten für das Konzert zur Verfügung stellen wollte, hat das nicht gewusst. Wir haben ihm die Augen geöffnet", so der Leiter des Polizeikommissariates.

 

Daraufhin habe der Vermieter seine Zusage für die Bereitstellung der Räumlichkeiten zurückgezogen. Auch das zuständige Amt habe die Konzession für das Konzert zunächst aus Unkenntnis gegeben. Das Amt habe die Erlaubnis dann aber sofort zurückgezogen. "Somit gibt es für die Veranstaltung weder Räumlichkeiten, noch eine Erlaubnis", unterstreicht Heldt.

 

"Eine solche Vorgehensweise halte ich für richtig im Umgang mit solchen Veranstaltungen. Das war eine begrüßenswerte Aktion der Polizei", kommentiert Koch.

 

Das Konzert war im Internet ohne genaue Orts- und Zeitangabe angekündigt worden. Eintrittskarten konnten dort über eine Handyrufnummer oder über eine E-Mail-Adresse bestellt werden.Übliche Praxis sei, dass Interessenten erst bei oder nach Bestellung der Karten Ort und Zeit der Veranstaltung genannt würden, so ein Polizeisprecher.

 

Quelle:newsclick.de


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